<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Ratgeber on Stellenangebot Online</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/</link><description>Recent content in Ratgeber on Stellenangebot Online</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 00:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://stellenangebot-online.de/ratgeber/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Lebenslauf: Aufbau, Inhalt und die häufigsten Fehler</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/lebenslauf-aufbau/</link><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/lebenslauf-aufbau/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Ein Lebenslauf in Deutschland ist tabellarisch aufgebaut und meistens ein bis
zwei Seiten lang. Er beginnt mit den Kontaktdaten, danach folgen Berufserfahrung
und Ausbildung, jeweils rückwärts sortiert, danach Kenntnisse. Ein Foto ist
nicht vorgeschrieben.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-abschnitte-in-dieser-reihenfolge">Die Abschnitte, in dieser Reihenfolge&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Kontaktdaten.&lt;/strong> Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. Die
E-Mail-Adresse sollte aus deinem Namen bestehen. Geburtsdatum und Familienstand
sind freiwillig, viele lassen beides weg.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Berufserfahrung.&lt;/strong> Die aktuellste Station zuerst. Pro Station: Zeitraum in
Monat und Jahr, Berufsbezeichnung, Betrieb und Ort, darunter zwei bis vier
Zeilen zu den Aufgaben. Nicht die Stellenbeschreibung abschreiben, sondern das
nennen, was du tatsächlich gemacht hast, und zwar so konkret, dass jemand aus
der Branche es einordnen kann.&lt;/p></description></item><item><title>Anschreiben: Aufbau, Einstieg und was hineingehört</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/anschreiben-aufbau/</link><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/anschreiben-aufbau/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Ein Anschreiben passt auf eine Seite und hat vier Teile: den Bezug zur Stelle,
was du mitbringst, warum dieser Betrieb, und der Schluss mit dem Hinweis auf
ein Gespräch. Alles, was im Lebenslauf steht, muss hier nicht wiederholt werden.&lt;/p>
&lt;h2 id="der-aufbau">Der Aufbau&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Absatz 1, der Bezug.&lt;/strong> Welche Stelle, wo gefunden. Und, wichtiger, ein Satz,
der zeigt, dass du die Anzeige gelesen hast. Der Standardeinstieg &amp;ldquo;hiermit
bewerbe ich mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle&amp;rdquo; ist nicht falsch, er
sagt nur nichts. Besser ist ein Satz zu dem, was in der Anzeige den Kern der
Aufgabe beschreibt, und warum genau das zu dem passt, was du kannst.&lt;/p></description></item><item><title>Vorstellungsgespräch: Ablauf und die häufigsten Fragen</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/vorstellungsgespraech-fragen/</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/vorstellungsgespraech-fragen/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Der Ablauf ist fast immer: Begrüßung, kurze Vorstellung des Betriebs und der
Stelle, deine eigene Vorstellung, Rückfragen zu deinem Lebenslauf, deine Fragen,
Organisatorisches. Die vier Fragen, die praktisch immer kommen, sind: Erzählen
Sie etwas über sich. Warum bewerben Sie sich hier. Warum wollen Sie wechseln.
Was sind Ihre Stärken und Schwächen.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-fragen-die-fast-immer-kommen">Die Fragen, die fast immer kommen&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>&amp;ldquo;Erzählen Sie etwas über sich.&amp;rdquo;&lt;/strong> Gemeint ist der berufliche Weg, nicht die
Lebensgeschichte. Zwei bis drei Minuten, chronologisch oder nach Schwerpunkten,
mit einem Übergang zu der Stelle, um die es geht. Das ist der Teil, den man
tatsächlich einmal laut üben sollte, weil er sonst entweder zwanzig Sekunden
oder zehn Minuten dauert.&lt;/p></description></item><item><title>Unzulässige Fragen im Bewerbungsgespräch</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/unzulaessige-fragen-bewerbungsgespraech/</link><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/unzulaessige-fragen-bewerbungsgespraech/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Zulässig sind Fragen, die für die ausgeschriebene Stelle sachlich erheblich
sind. Wo das nicht der Fall ist, überwiegt das Persönlichkeitsrecht der
bewerbenden Person. Wird trotzdem unzulässig gefragt, gilt nach der
überwiegenden Auffassung in der Rechtsprechung, dass eine falsche Antwort
folgenlos bleibt.&lt;/p>
&lt;h2 id="was-in-aller-regel-nicht-gefragt-werden-darf">Was in aller Regel nicht gefragt werden darf&lt;/h2>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Schwangerschaft und Familienplanung.&lt;/strong> Auch dann nicht, wenn die Stelle
befristet ist oder körperliche Arbeit verlangt.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Religion und Weltanschauung.&lt;/strong> Ausnahmen gelten für kirchliche Arbeitgeber
und ähnliche Tendenzbetriebe, und auch dort nur eingeschränkt.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Parteizugehörigkeit und Gewerkschaftsmitgliedschaft.&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Krankheiten&lt;/strong>, solange sie die Eignung für genau diese Tätigkeit nicht
betreffen. Gefragt werden darf, ob eine Erkrankung vorliegt, die der Ausübung
dieser Tätigkeit entgegensteht.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Vermögensverhältnisse und Schulden&lt;/strong>, außer bei Tätigkeiten mit besonderer
Vertrauensstellung im Umgang mit Geld.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Vorstrafen&lt;/strong>, außer sie sind für die Stelle einschlägig. Bei der Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen ist ein erweitertes Führungszeugnis dagegen häufig
vorgeschrieben.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft, Alter&lt;/strong> und die weiteren in § 1
des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes genannten Merkmale.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h2 id="was-gefragt-werden-darf">Was gefragt werden darf&lt;/h2>
&lt;p>Alles, was mit der Tätigkeit zu tun hat: fachliche Qualifikationen, Zeugnisse,
Berufserfahrung, Sprachkenntnisse, wenn die Stelle sie braucht,
Führerscheinklassen bei Fahrtätigkeiten, Bereitschaft zu Schicht- oder
Wochenendarbeit, Verfügbarkeit und Eintrittstermin. Auch die Frage nach einer
Schwerbehinderung ist zulässig, soweit sie sich darauf bezieht, ob die konkrete
Tätigkeit ausgeübt werden kann.&lt;/p></description></item><item><title>Gehalt im Vorstellungsgespräch: Wann und wie man darüber spricht</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/gehalt-im-vorstellungsgespraech/</link><pubDate>Sun, 16 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/gehalt-im-vorstellungsgespraech/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Wenn die Stellenanzeige nach einer Gehaltsvorstellung fragt, gehört sie in den
letzten Absatz des Anschreibens, als &lt;strong>Jahresbruttogehalt&lt;/strong>. Wenn sie nicht
danach fragt, wartest du, bis das Thema von der anderen Seite kommt, meistens
gegen Ende des ersten oder im zweiten Gespräch.&lt;/p>
&lt;h2 id="der-zeitpunkt">Der Zeitpunkt&lt;/h2>
&lt;p>Das Gehalt zu früh anzusprechen, verschiebt das Gespräch weg von der Frage, ob
die Stelle passt. Es gar nicht anzusprechen, führt zu einem Vertragsangebot, das
du dann erst bewerten kannst. Der übliche Weg ist: du wartest, und wenn bis zum
Ende des zweiten Gesprächs niemand davon angefangen hat, fragst du selbst.&lt;/p></description></item><item><title>Arbeitsvertrag: Worauf man vor der Unterschrift schaut</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/arbeitsvertrag-worauf-achten/</link><pubDate>Tue, 18 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/arbeitsvertrag-worauf-achten/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Lies vor der Unterschrift mindestens diese sechs Punkte: die genaue
Tätigkeitsbeschreibung, die Arbeitszeit, die Vergütung samt Zuschlägen, den
Urlaub, die Probezeit mit ihrer Kündigungsfrist und die Kündigungsfristen
danach. Und prüfe, ob ein Tarifvertrag anwendbar ist, weil der vieles davon
überlagert.&lt;/p>
&lt;h2 id="was-der-arbeitgeber-schriftlich-mitteilen-muss">Was der Arbeitgeber schriftlich mitteilen muss&lt;/h2>
&lt;p>Seit der Neufassung des Nachweisgesetzes im August 2022 muss der Arbeitgeber die
wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederlegen, unterschreiben und
aushändigen, und das gestaffelt nach Fristen: ein Teil der Angaben bereits am
ersten Tag der Arbeitsleistung, weitere innerhalb von sieben Tagen, der Rest
innerhalb eines Monats. Zu den Angaben gehören unter anderem Name und Anschrift
der Vertragsparteien, Beginn, Tätigkeit, Arbeitsort, Arbeitszeit, Vergütung samt
Zusammensetzung und Fälligkeit, Urlaub, Probezeit und das bei einer Kündigung
einzuhaltende Verfahren.&lt;/p></description></item><item><title>Kündigungsfrist: Welche Frist für dich gilt</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/kuendigungsfrist-arbeitnehmer/</link><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/kuendigungsfrist-arbeitnehmer/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Die gesetzliche Grundfrist steht in § 622 Absatz 1 BGB: &lt;strong>vier Wochen zum 15.
oder zum Ende eines Kalendermonats.&lt;/strong> Sie gilt für beide Seiten. Während einer
vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten sind es nach § 622 Absatz 3
BGB &lt;strong>zwei Wochen&lt;/strong>, und zwar zu jedem beliebigen Tag.&lt;/p>
&lt;h2 id="was-vier-wochen-zum-15-oder-zum-monatsende-bedeutet">Was &amp;ldquo;vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende&amp;rdquo; bedeutet&lt;/h2>
&lt;p>Vier Wochen sind 28 Tage, nicht &amp;ldquo;ein Monat&amp;rdquo;. Und die Frist endet nicht an einem
beliebigen Tag, sondern nur an einem der beiden Stichtage. Beides zusammen führt
oft zu einem späteren Ende als erwartet.&lt;/p></description></item><item><title>Arbeitszeugnis: Was drinsteht und was du verlangen kannst</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/arbeitszeugnis-verstehen/</link><pubDate>Sat, 22 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/arbeitszeugnis-verstehen/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Du hast bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches
Zeugnis. Es gibt zwei Stufen: das &lt;strong>einfache Zeugnis&lt;/strong> nennt Art und Dauer der
Tätigkeit, das &lt;strong>qualifizierte Zeugnis&lt;/strong> enthält zusätzlich eine Bewertung von
Leistung und Verhalten. Das qualifizierte bekommst du nur, wenn du es verlangst.&lt;/p>
&lt;h2 id="was-im-zeugnis-stehen-muss-und-darf">Was im Zeugnis stehen muss und darf&lt;/h2>
&lt;p>Das Gesetz gibt zwei Maßstäbe vor, die miteinander im Widerspruch stehen und
deshalb die ganze Zeugnispraxis erklären: Ein Zeugnis muss &lt;strong>wahr&lt;/strong> sein, und es
muss &lt;strong>wohlwollend&lt;/strong> formuliert sein, also das berufliche Fortkommen nicht
unnötig erschweren.&lt;/p></description></item><item><title>Stellenanzeige lesen: Was hinter den üblichen Formulierungen steckt</title><link>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/stellenanzeige-verstehen/</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://stellenangebot-online.de/ratgeber/stellenanzeige-verstehen/</guid><description>&lt;h2 id="die-kurze-antwort">Die kurze Antwort&lt;/h2>
&lt;p>Fast jede Anzeige hat fünf Teile: Vorstellung des Betriebs, Aufgaben, Profil,
Angebot, Bewerbungsweg. Lies den Aufgabenteil zuerst, denn er beschreibt, was du
den ganzen Tag tun würdest. Alles andere ist leichter zu schönen.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-fünf-teile-und-was-sie-taugen">Die fünf Teile und was sie taugen&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Der Betrieb.&lt;/strong> Häufig der austauschbarste Absatz. Interessant sind harte
Angaben: Größe, Standorte, Branche, seit wann es den Betrieb gibt.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Die Aufgaben.&lt;/strong> Der wichtigste Teil. Je konkreter, desto besser weiß der
Betrieb, wen er sucht. Ein Warnzeichen ist eine Aufgabenliste, die drei
verschiedene Rollen zusammenfasst: das kann bedeuten, dass eine Person die
Arbeit von dreien machen soll, oder dass die Stelle noch nicht durchdacht ist.
Beides ist eine gute Frage fürs Gespräch.&lt;/p></description></item></channel></rss>